Van Gogh Ankauf




Barock - Impressionismus - Dresdner Malerei - Renaissance - Expressionismus - Moderne

Vincent Willem van Gogh (1853-1890) war ein niederländischer Maler und Zeichner; er gilt als einer der Begründer der modernen Malerei. Dem aktuellen Wissensstand folgend hinterließ er 864 Gemälde und über 1.000 Zeichnungen, die allesamt in den letzten zehn Jahren seines Lebens entstanden sind. Vincent van Gogh führte einen umfangreichen Briefwechsel, der eine Fülle von Hinweisen auf sein malerisches Werk enthält und selbst von literarischem Rang ist.

Van Goghs frühe Jahre



Van Gogh kommt am 30. März 1853 als erstes von sechs Kindern in einer Pastorenfamilie auf die Welt. Nach seiner Schulzeit tritt van Gogh 1869 in einer Den Haager Kunsthandlung eine Lehrstelle an. Da sich van Gogh aber nur mäßig für den Kunsthandel interessiert, kündigt er seine Stelle nach sechs Jahren. Zwischen 1876 und 1880 arbeitet er in England und in Belgien u.a. als Hilfsprediger. Van Gogh leidet zunehmend unter dem Druck, einen Beruf zu finden, der ihn ernähren, aber auch geistig erfüllen würde. Seine Bemühungen, sich in die Gesellschaft einzuordnen, scheitern ebenso wie sein Versuch, ein Theologiestudium aufzunehmen.

Vincent Willem van Gogh: Beginn der Künstlerlaufbahn



Im Jahr 1880 schlägt van Gogh eine künstlerische Laufbahn ein. Sein Bruder Theo, der inzwischen als Kunsthändler arbeitet und als seine wichtigste Bezugsperson gilt, unterstützt Vincent finanziell. Im Oktober 1880 schreibt sich van Gogh an der Kunstakademie in Brüssel ein, das Selbststudium liegt ihm aber näher, so dass er die Akademie bald wieder verlässt. Erste bedeutende Arbeiten van Goghs entstanden in dieser Zeit. 1885 reist er nach Antwerpen und versucht sein Glück in der Malerei- und Zeichenklasse der École des Beaux-Arts.

Umzug nach Paris von Vincent Willem van Gogh



1886 bricht van Gogh nach Paris auf. Nach ersten Begegnungen mit John Russell, Henri de Toulouse-Lautrec und Emile Bernard lernt er über seinen Bruder Theo bald die wichtigsten Künstler des Impressionismus kennen, darunter Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Alfred Sisley, Camille Pissarro, Edgar Degas, Paul Signac und Georges Seurat. Unter ihrem Einfluss wendet van Gogh sich von seinen bislang bevorzugten Braun- und Erdtönen ab und eignet sich eine hellere Farbpalette an. Im Winter schließt er Freundschaft mit Paul Gauguin. 1887 nimmt van Gogh im Café du Tambourin an einer Ausstellung mit Arbeiten von Bernard, Gauguin und Toulouse-Lautrec teil. Weitere Bilder stellt der Künstler unter anderem mit Bernard und Toulouse-Lautrec im Restaurant Du Chalet aus. Die Künstler nennen sich Peintres du Petit Boulevard.

Schöpfungsreiche Zeit in Arles



1888 bricht van Gogh nach Arles auf. In Arles entstehen nahezu zweihundert Gemälde, über hundert Zeichnungen und Aquarelle. Im Frühling 1888 malt er Bilder von Obstgärten, im Sommer Szenen der Kornernte. Neben den Landschaften arbeitet van Gogh im August 1888 an einer Reihe von Porträts. Sein Wunsch war es, hier zusammen mit Paul Gauguin eine Künstlerkolonie zu gründen. Nach nur wenigen Wochen kam es jedoch zwischen beiden zu solch heftigen Streitereien, dass van Gogh, mit einem Messer bewaffnet, auf seinen Freund losging. Anschließend schnitt er sich selbst das rechte Ohr ab; beide trennten sich.

Van Gogh


Van Goghs letzte Jahre



1889 ließ er sich freiwillig in eine Nervenheilanstalt in St Rémy einweisen, da er unter Halluzinationen litt und fürchtete, den Verstand zu verlieren. Während eines Jahres entstanden in St. Rémy etwa 160 Ölgemälde und Zeichnungen. 1890 nahm er eine Einladung seines Freundes Camille Pissarro an, nach Auvers-sur-Oise, nordwestlich von Paris zu kommen. Die wenige Zeit die er noch hatte, zählt zu seiner intensivsten Schaffensperiode. Er begab sich zwar auch hier in Behandlung, doch sein Geisteszustand besserte sich kaum. Während eines ausgedehnten Spaziergangs bei Auvers verletzte sich van Gogh lebensgefährlich mit einer Pistole. Zwar erreichte er noch aus eigener Kraft sein zu Hause, dennoch verstarb er zwei Tage später, am 29. Juli 1890, an einer Blutvergiftung.

Kunst & Ambiente

Herr Lehmann
Straße des 17. Juni 13
01257 Dresden

Tel:0351-205 64 47
Fax:0351-217 69 97
Mobil:0177-359 01 00
E-Mail: info@kunst-ambiente.com


Büro Berlin

Herr Stelzer
Kurfürstendamm 190-192
10707 Berlin

Tel:030-700 159 998
Mobil:0177-359 01 00
E-Mail: info@kunst-ambiente.com