Ankauf Romantik
Barock - Impressionismus - Dresdner Malerei - Renaissance - Expressionismus - Romantik
Entstehung
Im 18. Jahrhundert herrschte ein strenger Rationalismus in der Welt. Der Verstand war Zentrum des Denkens und Handelns. Die Erkenntnis durch die Sinne wurde von den Rationalisten nahezu ausgeschlossen.
Doch dagegen wollte man sich auflehnen: die Menschen bzw. die Künstler wollten mehr Gefühl und Leidenschaft aufkommen lassen. Es sollte durch die Künste dargestellt werden, wie man Sehnsüchte oder Geheimnisse als solche empfinden kann.
Dies bedeutete damals einen Bruch in der Gesellschaft: die einen hielten an der Vernunft fest und orientierten sich an Zahlen und Fakten. Die andere Hälfte widmete sich der neuen Strömung. Sie wollten Gefühle wahrnehmen, auswerten und mitteilen können und das Wunderbare erleben.
Kennzeichnung
In der deutschen Romantik versuchte man sich an der Heilung der Welt, an einer Harmonisierung von Gegensätzen. So entstanden symbolträchtige Bilder mit nebeldurchströmten Wäldern, mittelalterlichen Klosterruinen, alten Mythen und Märchen. Zentrales Sinnbild der Romantik war die Blaue Blume. Sie steht für Sehnsucht nach der Ferne, Liebe und Streben nach dem Unendlichen.
Kunstepoche
Der Romantik folgten neben der Malerei zwei weitere künstliche Richtungen: die Dichtkunst und die Musik. Die Dichter setzten sich als Aufgabe ihrer Werke die Heilung des Risses, welcher durch die Menschheit gegangen war.
In dieser Zeit sammelten auch die Brüder Grimm Sagen und Märchen, um sie in ihren weltbekannten Bänden zu veröffentlichen.
In der Musik setzte man auf gefühlvollen Ausdruck und man verabschiedete sich von den klassischen Formen. Viele Volkstänze entstanden in der Romantik. Alle drei Richtungen lassen sich schwer in einen genauen Zeitrahmen pressen. Ende des 18. Jahrhunderts rückte die Romantik durch die französische Revolution und die Abkehr von den klassischen Werten immer mehr in den Vordergrund.
Ihr Ende fand sie ungefähr in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als der Realismus und Naturalismus Einzug in die Welt hielten. Diese Epoche konnte sich aber gut den vorherrschenden Bedingungen anpassen, so gab es anfangs eine Romantik, die mehr oder weniger von den Traditionen des Klassizismus beeinflusst war. In den letzten Jahren ließen sich auch schon realistische Züge in den romantischen Werken erkennen.
Caspar David Friedrich
Caspar David Friedrich lässt sich als der bedeutendste romantische Maler verbuchen. Er wurde 1774 in Greifswald geboren, lebte ab seinem 24. Lebensjahr in Dresden, wo er 1840 auch starb. Seine Bilder enthielten klare und einfache Ansichten, die nicht dramatisierend wirken sollten. Er bezeichnete die Kunst als Vermittler zwischen Mensch und Natur. Er prägte diese Kunstepoche durch seine stark symbolhaften, religiös angehauchten Naturgemälde.
Friedrich war bekannt für seine symbolische Sprache durch Bilder, welche er zur Zeit der französischen Besatzung nutzte und mithilfe derer er Anspielungen auf die damaligen politischen Vorkommnisse in seinen Werken verstecken konnte. Von seiner Genialität überzeugt ernannte ihn der König von Sachsen 1824 zum außerordentlichen Professor.
Philipp Otto Runge
Philipp Otto Runge war neben Caspar David Friedrich der Hauptvertreter der deutschen Romantik. Er wurde 1777 ebenfalls bei Greifswald geboren, ließ sich in Hamburg nieder und starb dort 1810. Auch er widmet sich Bildern der Natur, besonders den Darstellungen von Pflanzen. Seine großen Motive waren daneben auch die vier Jahreszeiten, in denen er zeigte, wie die Natur mit dem Menschen verflochten ist.
Runge war außerdem bekannt für seine Blumen-Scherenschnitte, die er sogar seinem Freund Johann Wolfgang von Goethe schickte, damit dieser die Scherenschnitte als Wanddekoration verwenden konnte.
Weitere namhafte Romantiker
In Frankreich waren Antoine-Jean Gros und Théodore Géricault mit ihren Schlachtenmalereien bekannt für ihre romantischen Gemälde. Der bedeutendste französische Maler in der Romantik war Eugène Delacroix. Er lehnte seine Bilder an literarische Werke u. a. von Goethe und Shakespeare an.
In England malte Samuel Palmer Ideallandschaften, welche stark esoterisch-symbolistisch aufzufassen waren.
John Constable war einer der ersten englischen Künstler, der in freier Natur malte. Somit konnte er die unmittelbare Atmosphäre seiner Empfindungen in seine Bilder einfließen lassen.
William Turner entwickelte eine der radikalsten und visionärsten Bildsprachen in dieser Epoche.
Esoterisch-symbolhaft oder spukhaft-phantastisch malten William Blake und Johann Heinrich Füssli.
In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde die Hudson River School gegründet.
Dies war eine Gruppe von Landschaftsmalern, die entlang des Hudson River im Bundesstaat New York malte. Thomas Cole war einer der bekanntesten Vertreter dieser Schule.
Seine Motive waren unberührte Wälder, die den Eindruck stiller Erhabenheit vermittelten.
Der erste amerikanische Landschaftsmaler, Washington Allston, führte die Romantik mit poetischen und gefühlvollen Werken in seinem Heimatland ein.
Im 18. Jahrhundert herrschte ein strenger Rationalismus in der Welt. Der Verstand war Zentrum des Denkens und Handelns. Die Erkenntnis durch die Sinne wurde von den Rationalisten nahezu ausgeschlossen.
Doch dagegen wollte man sich auflehnen: die Menschen bzw. die Künstler wollten mehr Gefühl und Leidenschaft aufkommen lassen. Es sollte durch die Künste dargestellt werden, wie man Sehnsüchte oder Geheimnisse als solche empfinden kann.
Dies bedeutete damals einen Bruch in der Gesellschaft: die einen hielten an der Vernunft fest und orientierten sich an Zahlen und Fakten. Die andere Hälfte widmete sich der neuen Strömung. Sie wollten Gefühle wahrnehmen, auswerten und mitteilen können und das Wunderbare erleben.
Kennzeichnung
In der deutschen Romantik versuchte man sich an der Heilung der Welt, an einer Harmonisierung von Gegensätzen. So entstanden symbolträchtige Bilder mit nebeldurchströmten Wäldern, mittelalterlichen Klosterruinen, alten Mythen und Märchen. Zentrales Sinnbild der Romantik war die Blaue Blume. Sie steht für Sehnsucht nach der Ferne, Liebe und Streben nach dem Unendlichen.
Kunstepoche
Der Romantik folgten neben der Malerei zwei weitere künstliche Richtungen: die Dichtkunst und die Musik. Die Dichter setzten sich als Aufgabe ihrer Werke die Heilung des Risses, welcher durch die Menschheit gegangen war.
In dieser Zeit sammelten auch die Brüder Grimm Sagen und Märchen, um sie in ihren weltbekannten Bänden zu veröffentlichen.
In der Musik setzte man auf gefühlvollen Ausdruck und man verabschiedete sich von den klassischen Formen. Viele Volkstänze entstanden in der Romantik. Alle drei Richtungen lassen sich schwer in einen genauen Zeitrahmen pressen. Ende des 18. Jahrhunderts rückte die Romantik durch die französische Revolution und die Abkehr von den klassischen Werten immer mehr in den Vordergrund.
Ihr Ende fand sie ungefähr in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als der Realismus und Naturalismus Einzug in die Welt hielten. Diese Epoche konnte sich aber gut den vorherrschenden Bedingungen anpassen, so gab es anfangs eine Romantik, die mehr oder weniger von den Traditionen des Klassizismus beeinflusst war. In den letzten Jahren ließen sich auch schon realistische Züge in den romantischen Werken erkennen.
Caspar David Friedrich
Caspar David Friedrich lässt sich als der bedeutendste romantische Maler verbuchen. Er wurde 1774 in Greifswald geboren, lebte ab seinem 24. Lebensjahr in Dresden, wo er 1840 auch starb. Seine Bilder enthielten klare und einfache Ansichten, die nicht dramatisierend wirken sollten. Er bezeichnete die Kunst als Vermittler zwischen Mensch und Natur. Er prägte diese Kunstepoche durch seine stark symbolhaften, religiös angehauchten Naturgemälde.
Friedrich war bekannt für seine symbolische Sprache durch Bilder, welche er zur Zeit der französischen Besatzung nutzte und mithilfe derer er Anspielungen auf die damaligen politischen Vorkommnisse in seinen Werken verstecken konnte. Von seiner Genialität überzeugt ernannte ihn der König von Sachsen 1824 zum außerordentlichen Professor.
Philipp Otto Runge
Philipp Otto Runge war neben Caspar David Friedrich der Hauptvertreter der deutschen Romantik. Er wurde 1777 ebenfalls bei Greifswald geboren, ließ sich in Hamburg nieder und starb dort 1810. Auch er widmet sich Bildern der Natur, besonders den Darstellungen von Pflanzen. Seine großen Motive waren daneben auch die vier Jahreszeiten, in denen er zeigte, wie die Natur mit dem Menschen verflochten ist.
Runge war außerdem bekannt für seine Blumen-Scherenschnitte, die er sogar seinem Freund Johann Wolfgang von Goethe schickte, damit dieser die Scherenschnitte als Wanddekoration verwenden konnte.
Weitere namhafte Romantiker
In Frankreich waren Antoine-Jean Gros und Théodore Géricault mit ihren Schlachtenmalereien bekannt für ihre romantischen Gemälde. Der bedeutendste französische Maler in der Romantik war Eugène Delacroix. Er lehnte seine Bilder an literarische Werke u. a. von Goethe und Shakespeare an.
In England malte Samuel Palmer Ideallandschaften, welche stark esoterisch-symbolistisch aufzufassen waren.
John Constable war einer der ersten englischen Künstler, der in freier Natur malte. Somit konnte er die unmittelbare Atmosphäre seiner Empfindungen in seine Bilder einfließen lassen.
William Turner entwickelte eine der radikalsten und visionärsten Bildsprachen in dieser Epoche.
Esoterisch-symbolhaft oder spukhaft-phantastisch malten William Blake und Johann Heinrich Füssli.
In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde die Hudson River School gegründet.
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Seine Motive waren unberührte Wälder, die den Eindruck stiller Erhabenheit vermittelten.
Der erste amerikanische Landschaftsmaler, Washington Allston, führte die Romantik mit poetischen und gefühlvollen Werken in seinem Heimatland ein.
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