Ankauf Impressionismus
Barock - Impressionismus - Dresdner Malerei - Renaissance - Expressionismus - Romantik
Entstehung
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ahmten viele Maler bestimmte Themen in der Welt in ihren Bildern wirklichkeitsgetreu nach.
Die übliche Malweise überwiegte mit der geometrischen Idealfiguration der Bildelemente. Man malte nur im Atelier. Dies waren Punkte, die die Impressionisten ablehnten.
Merkmale
So wurden im Impressionismus Malweisen entwickelt, die die Bilder ganz entgegengesetzt dieser vorherrschenden Art darstellte. Vor allem in Frankreich wurde gegen den konventionellen Malstil gewettert. Es war wichtig, die mit den Sinnen aufgenommenen Eindrücke zu malen.
Es handelte sich sozusagen um ein Festhalten der Empfindungen auf der Leinwand. Es wurde größtenteils unter freiem Himmel gemalt.
Es war wichtig, dass man das im Kopf aufgenommene Bild unter natürlichen Lichteinflüssen wahrgenommen hatte und die gesehenen Landschaften so wie sie tatsächlich waren auf die Leinwand brachte.
Im Gegensatz zur vorherrschenden Malerei wurden nun mehr und mehr helle und kräftige Farben verwendet.
Diese neuen Malformen waren zunächst verpönt, fanden nur allmählich Zustimmung und wurden letztendlich sehr populär. Der Impressionismus hielt sich bis in die 1930er Jahre.
Impressionistische Literatur & Musik
Neben der „rebellischen“ Malerei wollte man auch die Musik und Literatur „revolutionieren“.
In der impressionistischen Literatur wurde häufig der Traum als zentrales Thema eines Stückes oder Gedichtes benutzt. Es war ebenfalls die Schilderung der eigenen Wahrnehmung, die ein literarisches Werk ausmachte.
Die impressionistische Malerei gab den Impuls für die Veränderung der damaligen Musik. Auch hier versuchte man, die Sinneseindrücke mithilfe der Musik widerzuspiegeln.
Der französische Komponist Claude Debussy wehrte sich zwar gegen die musikalische Bezeichnung des Impressionismus’, jedoch prägte er diese in ganz besonderem Maße durch seine Stücke. Claude Monet
Claude Monet gilt als einer der Begründer des impressionistischen Malstils. Er wurde 1840 in Paris geboren und starb 1926 in Giverny, wo er die letzten Lebensjahre in seinem Wohnhaus und Atelier verbrachte.
Er litt zeitlebens fast immer unter finanziellen Schwierigkeiten, daran war sein neuer Malstil nicht ganz unbeteiligt. Seine Bilder fanden zunächst nur geringen Anklang, sodass er sie kaum verkaufen konnte.
Er malte viel im Freien, oft in seinem eigenen Garten, in denen er außergewöhnliche Pflanzen und Blumen wachsen ließ.
Es gibt darüber hinaus auch Malereien von seinem Seerosenteich. Monet war außerdem oft auf Reisen, sodass Bilder von London, Venedig und anderen bekannten Städten entstanden.
Pierre-Auguste Renoir
1841 wurde Pierre-Auguste Renoir in Limoges in Zentralfrankreich geboren und er starb 1919 in Cagnes-sur-Mer an der südöstlichen Küste Frankreichs. Er ist neben Claude Monet ein bedeutender Begründer des Impressionismus’. Er widmete sich sein ganzes Leben lang dieser Kunstepoche, erfuhr so wie alle anderen Impressionisten zuerst die abwertende Kritik gegen den neuen Stil und erlebte dann die zunehmende Beliebtheit dieser Malerei.
Seine überwiegenden Motive waren gesellschaftliche Feste und die Darstellung von Lebensfreude. Auch für ihn reichte das Geld nur sehr knapp zum Leben bis er zwei Männer traf, die ihm Aufträge u. a. zum Malen von Porträts erteilten. Mit dem verdienten Geld konnte er nach Italien und Algerien reisen.
Camille Pissarro
Camille Pissarro gilt als einer der bedeutendsten und produktivsten Künstler des Impressionismus’. Er wurde 1830 auf den Antillen geboren und starb 1903 in Paris. Schon als er mit dem Malen anfing waren Landschaften seine beliebtesten Motive.
Eine Zeit lang lebte er in Venezuela, wo er das Stadt- und Landleben, Märkte, Gebäude und die dortige Vegetation malte. 1855 entschied er sich für ein Leben für die Kunst und siedelte nach Paris um.
Dort ließ er sich von den vielen unterschiedlichen Malereien auf der Weltausstellung beeindrucken und fand zuletzt seinen ganz eigenen Stil. Édouard Manet
Édouard Manet wurde 1832 in Paris geboren und starb ebenda 1883.
Manet gilt als erster Wegbereiter der modernen Malerei, wobei man in seinen Werken die impressionistische Absicht erkennen kann.
Er beschäftigte sich viel mit den Bildern Tizians und Giorgiones und entlehnte die Themen seiner ersten Malereien dieser beiden Künstler.
Seine Bilder sind durch den starken Hell-Dunkel-Kontrast gekennzeichnet.
Mit seiner Aktmalerei stieß er auf Ablehnung, denn nacktes Fleisch zu malen galt in der damaligen Zeit als gesellschaftlich verboten. Erst nach seinem Tod fanden Manets Werke Anerkennung.
Weitere französische Impressionisten
Neben diesen berühmten Künstlern gab es weitere Maler und Malerinnen in Frankreich, die sich dem Impressionismus zuwandten. Darunter waren Edgar Degas (1834 – 1917), Frédéric Bazille (1841 – 1870), Alfred Sisley (1839 – 1899), Berthe Morisot (1841 – 1895) und Gustave Caillebotte (1848 – 1894).
Max Liebermann & andere
Max Liebermann gehört zu den bekanntesten Impressionisten in Deutschland. Er wurde 1847 in Berlin geboren und starb dort 1935.
Er verbrachte einige Zeit in Paris, wo er Kontakte zu den dort ansässigen Malern knüpfen wollte.
Doch seiner Herkunft wegen kam es zu keinen derartigen Bekanntschaften. Später zog es ihn in die Niederlande, nach Italien und München. 1884 begab er sich wieder zurück nach Berlin.
Doch seine Zeit in Frankreich hatte ihn am stärksten geprägt, denn in seinen Bildern kamen kräftige Farben und naturalistische Elemente zum Vorschein.
Er wurde zum Professor der Königlichen Akademie der Künste in Berlin ernannt und war Präsident der Berliner Sezession, einer Künstlergruppe, die sich vom herkömmlichen Kunstbetrieb abspaltete.
Weitere deutsche Impressionisten waren u. a. Max Slevogt, Lovis Corinth, Wilhelm Claudius, Otto Antoine und Karl Hagemeister
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ahmten viele Maler bestimmte Themen in der Welt in ihren Bildern wirklichkeitsgetreu nach.
Die übliche Malweise überwiegte mit der geometrischen Idealfiguration der Bildelemente. Man malte nur im Atelier. Dies waren Punkte, die die Impressionisten ablehnten.
Merkmale
So wurden im Impressionismus Malweisen entwickelt, die die Bilder ganz entgegengesetzt dieser vorherrschenden Art darstellte. Vor allem in Frankreich wurde gegen den konventionellen Malstil gewettert. Es war wichtig, die mit den Sinnen aufgenommenen Eindrücke zu malen.
Es handelte sich sozusagen um ein Festhalten der Empfindungen auf der Leinwand. Es wurde größtenteils unter freiem Himmel gemalt.
Es war wichtig, dass man das im Kopf aufgenommene Bild unter natürlichen Lichteinflüssen wahrgenommen hatte und die gesehenen Landschaften so wie sie tatsächlich waren auf die Leinwand brachte.
Im Gegensatz zur vorherrschenden Malerei wurden nun mehr und mehr helle und kräftige Farben verwendet.
Diese neuen Malformen waren zunächst verpönt, fanden nur allmählich Zustimmung und wurden letztendlich sehr populär. Der Impressionismus hielt sich bis in die 1930er Jahre.
Impressionistische Literatur & Musik
Neben der „rebellischen“ Malerei wollte man auch die Musik und Literatur „revolutionieren“.
In der impressionistischen Literatur wurde häufig der Traum als zentrales Thema eines Stückes oder Gedichtes benutzt. Es war ebenfalls die Schilderung der eigenen Wahrnehmung, die ein literarisches Werk ausmachte.
Die impressionistische Malerei gab den Impuls für die Veränderung der damaligen Musik. Auch hier versuchte man, die Sinneseindrücke mithilfe der Musik widerzuspiegeln.
Der französische Komponist Claude Debussy wehrte sich zwar gegen die musikalische Bezeichnung des Impressionismus’, jedoch prägte er diese in ganz besonderem Maße durch seine Stücke. Claude Monet
Claude Monet gilt als einer der Begründer des impressionistischen Malstils. Er wurde 1840 in Paris geboren und starb 1926 in Giverny, wo er die letzten Lebensjahre in seinem Wohnhaus und Atelier verbrachte.
Er litt zeitlebens fast immer unter finanziellen Schwierigkeiten, daran war sein neuer Malstil nicht ganz unbeteiligt. Seine Bilder fanden zunächst nur geringen Anklang, sodass er sie kaum verkaufen konnte.
Er malte viel im Freien, oft in seinem eigenen Garten, in denen er außergewöhnliche Pflanzen und Blumen wachsen ließ.
Es gibt darüber hinaus auch Malereien von seinem Seerosenteich. Monet war außerdem oft auf Reisen, sodass Bilder von London, Venedig und anderen bekannten Städten entstanden.
Pierre-Auguste Renoir
1841 wurde Pierre-Auguste Renoir in Limoges in Zentralfrankreich geboren und er starb 1919 in Cagnes-sur-Mer an der südöstlichen Küste Frankreichs. Er ist neben Claude Monet ein bedeutender Begründer des Impressionismus’. Er widmete sich sein ganzes Leben lang dieser Kunstepoche, erfuhr so wie alle anderen Impressionisten zuerst die abwertende Kritik gegen den neuen Stil und erlebte dann die zunehmende Beliebtheit dieser Malerei.
Seine überwiegenden Motive waren gesellschaftliche Feste und die Darstellung von Lebensfreude. Auch für ihn reichte das Geld nur sehr knapp zum Leben bis er zwei Männer traf, die ihm Aufträge u. a. zum Malen von Porträts erteilten. Mit dem verdienten Geld konnte er nach Italien und Algerien reisen.
Camille Pissarro
Camille Pissarro gilt als einer der bedeutendsten und produktivsten Künstler des Impressionismus’. Er wurde 1830 auf den Antillen geboren und starb 1903 in Paris. Schon als er mit dem Malen anfing waren Landschaften seine beliebtesten Motive.
Eine Zeit lang lebte er in Venezuela, wo er das Stadt- und Landleben, Märkte, Gebäude und die dortige Vegetation malte. 1855 entschied er sich für ein Leben für die Kunst und siedelte nach Paris um.
Dort ließ er sich von den vielen unterschiedlichen Malereien auf der Weltausstellung beeindrucken und fand zuletzt seinen ganz eigenen Stil. Édouard Manet
Édouard Manet wurde 1832 in Paris geboren und starb ebenda 1883.
Manet gilt als erster Wegbereiter der modernen Malerei, wobei man in seinen Werken die impressionistische Absicht erkennen kann.
Er beschäftigte sich viel mit den Bildern Tizians und Giorgiones und entlehnte die Themen seiner ersten Malereien dieser beiden Künstler.
Seine Bilder sind durch den starken Hell-Dunkel-Kontrast gekennzeichnet.
Mit seiner Aktmalerei stieß er auf Ablehnung, denn nacktes Fleisch zu malen galt in der damaligen Zeit als gesellschaftlich verboten. Erst nach seinem Tod fanden Manets Werke Anerkennung.
Weitere französische Impressionisten
Neben diesen berühmten Künstlern gab es weitere Maler und Malerinnen in Frankreich, die sich dem Impressionismus zuwandten. Darunter waren Edgar Degas (1834 – 1917), Frédéric Bazille (1841 – 1870), Alfred Sisley (1839 – 1899), Berthe Morisot (1841 – 1895) und Gustave Caillebotte (1848 – 1894).
Max Liebermann & andere
Max Liebermann gehört zu den bekanntesten Impressionisten in Deutschland. Er wurde 1847 in Berlin geboren und starb dort 1935.
Er verbrachte einige Zeit in Paris, wo er Kontakte zu den dort ansässigen Malern knüpfen wollte.
Doch seiner Herkunft wegen kam es zu keinen derartigen Bekanntschaften. Später zog es ihn in die Niederlande, nach Italien und München. 1884 begab er sich wieder zurück nach Berlin.
Doch seine Zeit in Frankreich hatte ihn am stärksten geprägt, denn in seinen Bildern kamen kräftige Farben und naturalistische Elemente zum Vorschein.
Er wurde zum Professor der Königlichen Akademie der Künste in Berlin ernannt und war Präsident der Berliner Sezession, einer Künstlergruppe, die sich vom herkömmlichen Kunstbetrieb abspaltete.
Weitere deutsche Impressionisten waren u. a. Max Slevogt, Lovis Corinth, Wilhelm Claudius, Otto Antoine und Karl Hagemeister
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Breitscheid Str.38
01237 Dresden
E-Mail: info@kunst-ambiente.com
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