Ankauf von Barock Bildern




Barock - Impressionismus - Dresdner Malerei - Renaissance - Expressionismus - Romantik

Entstehung

Zum Ende des 16. Jahrhunderts herrschte Absolutismus in Europa. Die Kirche stand im Mittelpunkt des Lebens und man orientierte sich immer noch stark an den Traditionen der Antike.

Der Barock ist eine Art Weiterentwicklung der Renaissance: Formelemente wurden beibehalten, aber diese Formen fanden nun sehr viel häufiger Verwendung. So sollte das Ziel der Ausstrahlung von Reichtum und Prunk der Renaissance noch übertroffen werden.

Viele Kirchen wurden in der Barock-Zeit errichtet oder umgestaltet, sodass der Stil dieser Epoche vorrangig von katholischer Seite angewendet wurde.

Eigentlich war der Begriff „Barock“ zunächst negativ konnotiert, denn aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet er ‚merkwürdig’ oder ‚schief’.

Diese neuen Kunstausprägungen entsprachen demnach nicht den klassizistischen Vorbildern. Erst später befand man, dass diese neuartigen Formen doch sehr prunkvoll beeindruckten.

Kennzeichen

Die barocke Kunst war von Verschnörkelungen und überladenen Werken gekennzeichnet. Die Künstler des Barocks verwendeten oft die Motive der Vergänglichkeit des Lebens, des Wandels des Daseins und der Scheinhaftigkeit in der Welt.

Der Mensch war plötzlich sinnesorientiert, im Gegensatz zum Mittelalter, in dem Sinnlichkeit verpönt war.

Die künstlerischen Werke zeigten häufig einen bestimmten Augenblick – eine Momentaufnahme des Geschehenen.

Die gemalten Figuren waren bewegungsreicher denn je und man betonte im Barock die Kontraste der Dinge in der Natur, wie zum Beispiel Licht und Schatten. Man verband die Natur mit den prachtvollen Dekorationen im Theater.

Doch am wichtigsten im Barock-Zeitalter waren die Bauten.

Es entstanden unzählige Schlösser und andere prächtige Gebäude, die den barocken Stil kennzeichnend in sich tragen.

Barocke Kunst in Literatur und Musik

Die Dichtkunst im Barock war von Gegensätzen gezeichnet:

Themen wie Sein und Schein, Spiel und Ernst oder Diesseits und Jenseits wurden in dichterischer Form umschrieben. Dabei entwickelten sich die immer noch bekannten Motive: Carpe Diem (lat. ‚Nutze den Tag!’), Memento Mori (lat. ‚Bedenke, dass du stirbst!’) und Vanitas (lat. ‚Vergänglichkeit’).

Die Dichter forderten somit die Menschen auf, ihr Leben genussvoll zu führen, dabei aber nicht zu vergessen, dass alles Irdische vergänglich ist.

In der barocken Musik wurden zwei bedeutende Gattungen neu geschöpft: die Oper und das Oratorium.

Es wurden damals einige Instrumente erfunden, die auch heute noch in Gebrauch sind. Jedoch waren sie einst sehr viel leiser und weicher im Klang als die heutigen Verwandten.

Johann Sebastian Bach gilt als Vollender der Musik im Barock. Seine Kompositionen brachten ihm jedoch erst nach seinem Tod die verdiente Aufmerksamkeit und Beliebtheit. Rembrandt

Rembrandt wurde 1606 in Leiden (Niederlande) geboren und starb 1669 in Amsterdam. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler des Barock. Er brachte viele Porträts, Landschaften und biblische & mythologische Thematiken auf die Leinwand. Auch historische Ereignisse wie Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament waren Themen, die er gern für seine Gemälde benutzte.

Rembrandt war ein Meister in der Chiaroscuro-Malerei, bei der vor allem Hell-Dunkel-Kontraste in den Bildern zum Vorschein kamen. Er erntete nicht nur Anerkennung, besonders Kunstkritiker des Klassizismus bewerteten seine Werke als negativ. Obwohl seine Kunst dennoch beliebt war, litt er oft unter finanziellen Schwierigkeiten.

„Die Blendung Simsons“ (1636), „Die Nachtwache“ (1642), „Die Anatomie des Dr. Tulp“ (1632) und „Das Hundertguldenblatt“ (1647-1649) zählen zu seinen bekanntesten Werken.

Peter Paul Rubens

Peter Paul Rubens wurde 1577 in Siegen geboren und starb 1640 in Antwerpen. Er ist neben Rembrandt der bekannteste barocke Maler. Seine Bilder waren voller Mythologie und sprachen somit für sich selbst. Auch er nahm sich religiöse Figuren als Motive für seine Malerei. Rubens benutzte viele Farben und könnte seine Malereien ungewöhnlich stark lebendig wirken lassen. Ein weiteres für ihn beliebtes Motiv war die Nacktheit. Er besaß das Können, die Hautfarbe derart leuchtend darzustellen, dass sie tatsächlich echt aussah. Aber auch die Natur konnte er für sich entdecken und malte so auch viele Tierbilder. Bekannte Werke von Rubens sind unter anderem „Prometheus Fesselung“ (1612), „Juno und Argus“ (um 1610), „Der Höllensturz der Verdammten“ (1620) und „Der Liebesgarten“ (1632).
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