Ankauf Salvador Dalí




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Salvador Dalí Ankauf

Wenn wir in der Gegenwart von großen, aber schon verstorbenen Künstlern lesen, finden sich sehr oft Verweise auf eine frühe Berührung der Künstler mit dem Sujet Kunst oder Malerei. Dieses Phänomen liest sich auch in der Biographie des am 11. Mai 1904 geborenen Künstlers Salvador Felipe Jacinto Dalí i Domènech, Marqués de Púbol. Der junge Dalí verbrachte seine frühe Kindheit in seinem Elternhaus in Katalonien. Sein Vater war der geschätzte Notar Don Salvador Dalí y Cusí, der ihn mit strenger Hand erzog, was zur Folge hatte, dass die strenge Erziehung und das bürgerliche Umfeld, in dem er aufwuchs, ihn stark beeinflussten und sich bei ihm ein starker Sinn für Ordnung und Sicherheit ausprägte, welcher noch eine tragende Rolle in seinem späteren Leben spielen sollte.

Im Alter von 10 Jahren inspirierte der junge Dalí den Maler und Nachbar Ramon Pichot i Gironès, mit 14 Jahren malte Dalí nach dem Vorbild der „art pompier“. Als ein Bruder von Ramon Pichot sein künstlerisches Talent entdeckte, durfte er Malkurse der Städtischen Zeichenschule besuchen und erhielt nach einem Jahr an der Schule das „diploma de honor“. Im Sommer des Jahres 1922 beendete er dann seine schulische Ausbildung mit dem Abitur und nahm im Herbst 1922 sein Studium an der „Academia San Fernando“ in Madrid auf. Da der junge Student seine künstlerische Ader ausleben wollte, begann er sich äußerst exzentrisch zu kleiden. Fortan sah man ihn mit schwarzen Filzhut, einen langen Umhang und einem Stock umherwandeln. Nach Unruhen in Katalonien und einer mit diesen Unruhen einhergehenden Verhaftung wurde er für ein Jahr von der Akademie ausgeschlossen. Dalí kehrte 1924 zurück an die Akademie, welche ihm im Jahr 1926 endgültig verwies, da sein Betragen nicht dem Standart entsprach. Weiterhin lernte er im Jahre seines Ausschlusses von der Akademie den Künstler Pablo Picasso in Paris kennen. Im Jahr 1928 wendete sich Dalí dem Surrealismus zu, für den er heute so berühmt ist.

Es heißt, dass er um das Jahr 1929 endgültig seinen eigenen und heute unverkennbaren Stil gefunden hatte. Dalí zählt heute ohne Zweifel zu den Hauptvertretern des Surrealismus. In Paris schließt er sich einer Surrealistengruppe an, der auch berühme Künstler wie Magritte oder Paul Eluard angehören. In dieser Gruppe lernte er auch Gala Éluard kennen, die erst seine Muse und Geliebte war und später seine Frau wurde. 1938 lernt er Siegmud Freud in London kennen und im Jahr 1939 kommt es zu einem endgültigen Bruch mit der Surrealistengruppe. 1940 verlässt er Spanien, da es ihn nach Kalifornien zieht, wo er bis 1948 bleibt. 1948 zieht es ihn aber zurück nach Spanien, wo er in Port Lligat lebt und sich dem Klassizismus zuwendet. Um das Jahr 1960 trennten sich die dann Wege von Dalí und seiner Frau Gala, wobei sich Gala angeblich in unzählige Affären mit jungen Männern stürzte und Dalí Amanda Lear kennen lernte und sich mit einem jugendlichen Hofstaat umgab. Während dieser Zeit befand sich Dalí noch in seiner Klassischen Periode, die etwa 1983 endete.

Weiterhin schuf er in seinem Leben einige Skulpturen und eine Vielzahl von Graphiken, die heute zu den mit am meistern verkauften Kunstwerken auf dem Kunstmark gehören. Dalí stellte Lithographien, Radierungen und Holzschnitte her.

Von großer Wichtigkeit sind die von ihm verwendeten Symbole, die er vielfältig verwendet hat und die seine Werke charakterisieren. Dazu gehören sowohl die berühmten zerschmelzenden Uhren, welche ein Symbol für Zeit sind, die das Leben allgegenwärtig bestimmt, als auch das Malen von Schubladen, welche, wie es Freud deutete, die verdeckte Sexualität der Frau darstellen sollen oder das Ei. Er liebte es dieses zu malen, weil es eine gewisse Dualität besaß und den Gegensatz zwischen hart und weich darstellt und für Dalí als Symbol für Hoffnung und Liebe gilt.

Diese Symbole sind uns in der heutigen Zeit sehr gut bekannt und lassen den Kunstfreund im Museum einen Dalí oftmals schnell erkennen. Seine Bilder zeichnen sich sowohl durch die Darstellung von einer unbewussten Welt, einer Welt der Träume, als auch durch Darstellungen seiner Frau Gala und die Welt der Religion aus.

Seinen Lebensabend verbrachte der exzentrische Künstler in seinem Geburtsort Figueres in Katalonien, in dem er am 23. Januar des 1989 verstarb.
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