Ankauf Renaissance
Barock - Impressionismus - Dresdner Malerei - Renaissance - Expressionismus - Romantik
Entstehung
Der Renaissance in Europa ging ein Umbruch im Italien des 14. Jahrhunderts voraus. In Italien lehnte man sich noch auf viele Erfahrungen und Werte aus der Antike. Der Handel stand hoch im Kurs, da die Seewege in alle Richtungen geöffnet waren.
Es herrschte Wohlstand und so konnte man sich auf andere Dinge als die Finanzierung des Lebensunterhalts konzentrieren. Dies betraf vor allem die Bildung und die Kunst.
Übersetzt bedeutet ‚Renaissance’ Wiedergeburt. Im damaligen Italien besinnte man sich auf die Wiedergeburt antiker Ideale. Man bezeichnet diese Epoche auch als Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.
Merkmale
Das als dunkel empfundene Mittelalter ging zu Ende, der damalige Mensch fing an, sich selbst zu entdecken. Er erkannte seine Freiheit und seine schöpferischen Möglichkeiten. Plötzlich stand der Mensch im Zentrum, zuvor war Gott der Mittelpunkt des Lebens gewesen.
Die Menschen begannen, ihr Denken auf Vernunft und Erfahrung basieren zu lassen – der Humanismus entstand.
Die Kunst der Renaissance widmete sich stark der Natur.
Die damaligen Künstler schafften es zum ersten Mal, Gegenstände oder Personen der Natur wirklichkeitsgetreu abzubilden.
Dies brachte große Bewunderung, auch von anderen Künstlern, z. B. Dichter, mit sich. Es wurde sogar versucht, die Bilder aus der Natur noch stärker zu idealisieren und den tatsächlichen Anschein der Natur noch zu übertreffen.
Neben dem Naturmotiv malten die Renaissance-Künstler die Schönheit im Leben. So entstanden Bilder, auf denen ideale Menschen mit perfekten Proportionen und Maßen zu sehen waren. Dichter und Komponisten der Renaissance
Johannes Gutenberg erfand im 15. Jahrhundert etwas, was die Literatur und das ganze Weltgeschehen völlig verändern sollte: den Buchdruck. Durch diese bahnbrechende Schöpfung erfuhr besonders die Literatur einen enormen Aufschwung. Dante Alighieri (1265 – 1321), Francesco Petrarca (1304 – 1374) und Giovanni Boccaccio (1313 – 1375) waren die herausragenden Künstler der damaligen Dichtkunst.
Auch in der Musik gab es einige Veränderungen, die diese Epoche mit sich brachte.
Erstmalig wurde ein Musikstück als Werk eines bekannten Komponisten zusammengefasst. Es entstanden die allerersten Lieder, die nicht allein den Lob Gottes beinhalteten, sondern vielmehr als Unterhaltungsmusik dienten. Der Renaissance entsprangen zahlreiche neue Instrumente, darunter waren die Blockflöte, die Laute und viele Blasinstrumente.
Leonardo da Vinci
Leonardo da Vinci lebte von 1452 bis 1519. Er wohnte in Italien, wo er geboren wurde, und in Frankreich, wo er starb. Da Vinci war für vieles bekannt: er war gleichzeitig tätig als Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph.
Er wandte sich weniger stark der Antike zu, sein Hauptmotiv war die Natur. Leonardo da Vinci liebte es, das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur in seinen Werken wiederzugeben.
Besonders ungewöhnliche Dinge in seiner Umwelt – beispielsweise eigenartig aussehende Hügel oder seltene Tier- und Pflanzenarten – brachte er auf die Leinwand. Die Porträts, die er malte, versah er fast immer mit einem aus der Natur stammenden Hintergrund. Seine berühmtesten Werke sind „Die Mona Lisa“ (zwischen 1503 und 1506 entstanden) „Das letzte Abendmahl“ (1495 – 1498) und „Der vitruvianische Mensch“ (Proportionsstudie, 1492). Michelangelo
Michelangelo wurde 1475 in Caprese (Italien) geboren und starb 1564 in Rom. Er war in der Renaissance einer der bedeutendsten Künstler, denn er schuf großartige Werke in Malerei und Bildhauerei.
Sein größtes Werk war die gewaltige Statue des David, die Michelangelo eine riesige Anerkennung durch andere Künstler einbrachte. Aus einem Marmorblock entstand ein jugendlicher, wachsamer, düsterer und zugleich ausgeglichener Held. Michelangelo bewerkstelligte es, diese Statue frei und sehr präzise aus dem Block zu meißeln und dabei eine derart triumphierende Kraft des Ausdrucks zu erschaffen.
Donato Bramante, ein damaliger Baumeister in Rom, plante verschiedene Neubauten im Vatikan.
Er beauftragte Michelangelo damit, die Decken der Sixtinischen Kapelle mit Fresken zu dekorieren. Unwillig tat Michelangelo sein Werk und erlangte dadurch noch größeres Ansehen, denn auch dieses Kunstwerk war ein überragendes.
Raffael
Raffael wurde 1483 in Urbino (Italien) geboren und starb 1520 in Rom. Er war besonders wegen seiner Bilder der Madonna ein sehr berühmter Maler der Renaissance. Sein Hauptmotiv war die Darstellung des Schönen und des Idealen.
Die Werke da Vincis, Michelangelos und weiterer damaliger Künstler beeinflussten ihn in sehr starkem Maße. So wurde seine Darstellung von Figuren freier und dynamischer. 1514 wurde Raffael zum Bauleiter des Petersdomes ernannt.
Außerdem stellte er sein architektonisches Können beim Bau der Chigi-Kapelle in der Kirche Santa Maria del Popolo in Rom unter Beweis. Die „Sixtinische Madonna“ und „Die Schule von Athen“ sind seine größten Werke und gelten als herausragend in der Renaissance.
Der Renaissance in Europa ging ein Umbruch im Italien des 14. Jahrhunderts voraus. In Italien lehnte man sich noch auf viele Erfahrungen und Werte aus der Antike. Der Handel stand hoch im Kurs, da die Seewege in alle Richtungen geöffnet waren.
Es herrschte Wohlstand und so konnte man sich auf andere Dinge als die Finanzierung des Lebensunterhalts konzentrieren. Dies betraf vor allem die Bildung und die Kunst.
Übersetzt bedeutet ‚Renaissance’ Wiedergeburt. Im damaligen Italien besinnte man sich auf die Wiedergeburt antiker Ideale. Man bezeichnet diese Epoche auch als Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.
Merkmale
Das als dunkel empfundene Mittelalter ging zu Ende, der damalige Mensch fing an, sich selbst zu entdecken. Er erkannte seine Freiheit und seine schöpferischen Möglichkeiten. Plötzlich stand der Mensch im Zentrum, zuvor war Gott der Mittelpunkt des Lebens gewesen.
Die Menschen begannen, ihr Denken auf Vernunft und Erfahrung basieren zu lassen – der Humanismus entstand.
Die Kunst der Renaissance widmete sich stark der Natur.
Die damaligen Künstler schafften es zum ersten Mal, Gegenstände oder Personen der Natur wirklichkeitsgetreu abzubilden.
Dies brachte große Bewunderung, auch von anderen Künstlern, z. B. Dichter, mit sich. Es wurde sogar versucht, die Bilder aus der Natur noch stärker zu idealisieren und den tatsächlichen Anschein der Natur noch zu übertreffen.
Neben dem Naturmotiv malten die Renaissance-Künstler die Schönheit im Leben. So entstanden Bilder, auf denen ideale Menschen mit perfekten Proportionen und Maßen zu sehen waren. Dichter und Komponisten der Renaissance
Johannes Gutenberg erfand im 15. Jahrhundert etwas, was die Literatur und das ganze Weltgeschehen völlig verändern sollte: den Buchdruck. Durch diese bahnbrechende Schöpfung erfuhr besonders die Literatur einen enormen Aufschwung. Dante Alighieri (1265 – 1321), Francesco Petrarca (1304 – 1374) und Giovanni Boccaccio (1313 – 1375) waren die herausragenden Künstler der damaligen Dichtkunst.
Auch in der Musik gab es einige Veränderungen, die diese Epoche mit sich brachte.
Erstmalig wurde ein Musikstück als Werk eines bekannten Komponisten zusammengefasst. Es entstanden die allerersten Lieder, die nicht allein den Lob Gottes beinhalteten, sondern vielmehr als Unterhaltungsmusik dienten. Der Renaissance entsprangen zahlreiche neue Instrumente, darunter waren die Blockflöte, die Laute und viele Blasinstrumente.
Leonardo da Vinci
Leonardo da Vinci lebte von 1452 bis 1519. Er wohnte in Italien, wo er geboren wurde, und in Frankreich, wo er starb. Da Vinci war für vieles bekannt: er war gleichzeitig tätig als Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph.
Er wandte sich weniger stark der Antike zu, sein Hauptmotiv war die Natur. Leonardo da Vinci liebte es, das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur in seinen Werken wiederzugeben.
Besonders ungewöhnliche Dinge in seiner Umwelt – beispielsweise eigenartig aussehende Hügel oder seltene Tier- und Pflanzenarten – brachte er auf die Leinwand. Die Porträts, die er malte, versah er fast immer mit einem aus der Natur stammenden Hintergrund. Seine berühmtesten Werke sind „Die Mona Lisa“ (zwischen 1503 und 1506 entstanden) „Das letzte Abendmahl“ (1495 – 1498) und „Der vitruvianische Mensch“ (Proportionsstudie, 1492). Michelangelo
Michelangelo wurde 1475 in Caprese (Italien) geboren und starb 1564 in Rom. Er war in der Renaissance einer der bedeutendsten Künstler, denn er schuf großartige Werke in Malerei und Bildhauerei.
Sein größtes Werk war die gewaltige Statue des David, die Michelangelo eine riesige Anerkennung durch andere Künstler einbrachte. Aus einem Marmorblock entstand ein jugendlicher, wachsamer, düsterer und zugleich ausgeglichener Held. Michelangelo bewerkstelligte es, diese Statue frei und sehr präzise aus dem Block zu meißeln und dabei eine derart triumphierende Kraft des Ausdrucks zu erschaffen.
Donato Bramante, ein damaliger Baumeister in Rom, plante verschiedene Neubauten im Vatikan.
Er beauftragte Michelangelo damit, die Decken der Sixtinischen Kapelle mit Fresken zu dekorieren. Unwillig tat Michelangelo sein Werk und erlangte dadurch noch größeres Ansehen, denn auch dieses Kunstwerk war ein überragendes.
Raffael
Raffael wurde 1483 in Urbino (Italien) geboren und starb 1520 in Rom. Er war besonders wegen seiner Bilder der Madonna ein sehr berühmter Maler der Renaissance. Sein Hauptmotiv war die Darstellung des Schönen und des Idealen.
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